Leistungsmerkmale des GPC-Moduls ’EZShip’
(Kurzbeschreibung)
1. Allgemeines
Mit diesem Add-In-Modul für SAP R/3-Systeme besteht die Möglichkeit, Transporte, basierend auf Lieferungen, automatisch nach bestimmten Regeln und Vorgaben in Customzing-Tabellen generieren zu lassen. Die ‚Transportvorschläge’ können dann vom Disponenten über eine eigens erstellte Listtransaktion im Sammelgang bearbeitet werden.
2. Stammdatenverwaltung/Customizing
2.1 Transporterstellungskriterien
Zur automatischen Erstellung von Transporten ist es notwendig, bestimmte Regeln zu definieren, wie z. B:
- Geographie
- Zusammenfassungskriterien für Lieferungen
- Gewichts-, Stück- und Volumengrenzen.
Des Weiteren müssen Ableitungsvorschriften für Belegarten und Transporttypen und -ketten definiert werden, bevor die Erstellung und die Zusammenfassung von Lieferungen zu einem oder mehreren Transporten erfolgen kann.
3. Ablauf
3.1 Transportgenerierung
Das Transportgenerierungs-Tool wird mit einer entsprechenden Selektionsvariante aufgerufen. Es ist dabei möglich, bestimmte Transporttypen (direkt, Verteilung, Stop-off) einzeln oder gemeinsam in einem Lauf vorzugeben. Anhand der o. g. Kriterien werden dann gemäß Programmausführungseinstellungen
- bestehende Transporte, die zwar erstellt aber noch nicht weiterverabeitet sind, gelöscht und
die darin enthaltenen Lieferungen wieder in den Pool der zu disponierenden Lieferungen
gestellt
- Lieferungen zu bereits bestehenden, noch nicht verarbeiteten Transporten hinzugefügt
- komplett neue Transporte nach den o. g. Kriterien erstellt
- Simulationsläufe durchgeführt
- online oder batch – Verarbeitungen angestoßen.
Ein detailliertes Ausführungsprotokoll gibt Auskunft über jeden einzelnen Verarbeitungsschritt und die erzielten Ergebnisse.
3.2 Transportbearbeitung
Innerhalb dieser mehrstufigen Listtransaktion können u. a. folgende Aktivitäten interaktiv ausgeführt werden:
- Umdisponieren von Lieferungen zwischen Transporten
- Neu-Erstellung von Transporten und Transportketten
(Vorlauf-/Hauptlauf-/Nachlaufproblematik)
- Aufruf der Dienstleisterauswahl pro Transport (z. B. nach günstigster Fracht)
- Manipulation des Transportstatus und damit implizite Ausführung von transportrelevanten
Aktivitäten (z. B.: Druck von Papieren oder Aktivierung von Kommunikationsschnittstellen)
- Detaillierte Anzeige von Transportvorschriften in der Lieferung
- Neuausführung der Transportgenerierung für alle offenen und am Bildschirm sichtbaren
Lieferungen
- Änderung der Anfahrreihenfolge innerhalb des Transports
4. Sonderfunktionen
4.1 Userexits
An den Stellen im Programmablauf, an denen kundenspezifische Funktionen erwartet werden, die standardmäßig nicht vorgesehen sind, wurden USEREXITS vorgesehen, so z.B. bei der Versorgung der Paketdienstleister- Schnittstellenstrukturen.
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