Leistungsmerkmale des GPC-Moduls ‘Frachtstatistik’
(Kurzbeschreibung)
Dieses Modul dient dazu, betriebswirtschaftliche Kennzahlen von tatsächlich abgewickelten Transportvorgängen zu sammeln und dem Benutzer in der von ihm gewünschten Form zur Verfügung zu stellen.
1. Kennzahlen
- Gewichte
- Volumen
- Frachten
- Frachten prozentual vom Verkaufspreis
- Frachten pro Verkaufsmengeneinheit
- Entfernung
- Anzahl Transporte
- Anzahl Lieferungen, ...
Diese Kennzahlen sind miteinander verknüpfbar, z. B. Fracht bezogen auf das Gewicht.
2. Informationsquellen
Als Informationsquellen für die Statistik stehen alle mit dem Transportbeleg verbundenen Dokumente und Stammdaten zur Verfügung, wie z. B.:
- Lieferung
- Auftrag
- Faktura
- Frachtkosten
- Transportmittel
- Material
- Kreditor
- Warenempfänger,....
3. Staffeln
Für die unter 1. genannten Bezugsgrößen können Staffeleinteilungen frei definiert werden, z. B. Gewichtsstaffeln. Das erlaubt die Gewinnung der kundenspezifischen Sendungsgrößen und deren Verteilung über die Gewichtsskala.
4. Technik der Statistik-Erstellung
Für die Erstellung der Statistik wird auf die Konditionstechnik zurückgegriffen. Diese steuert dann den Zeitpunkt, den Inhalt und die entsprechenden Abhängigkeiten der Statistik. Pro Vorgangsart sind damit beliebig viele Statistikarten frei definierbar.
5. Datenhaltung
Die ermittelten Statistiksätze werden in einer eigenen, von den Bewegungsdaten unab- hängigen Datei gehalten und verwaltet. Es stehen entsprechende Anzeige- und Auswertungstransaktionen zur Verfügung. Über Download-Tools können die Daten in entsprechende PC-Datenbanken transferiert und dort mit diesen Tools weiterverarbeitet werden.
6. Reorganisation
Für die Komprimierung der Datenbestände (bezogen auf das Datum und die Nummer des einzelnen Vorgangs - Transportnummer) und für deren Reorganisation stehen eigene Programme zur Verfügung.
7. Budgetierung
Eine zweite Ausbaustufe des Moduls eröffnet dem Benutzer die Möglichkeit, Frachtbudgets analog der Statistikdefinitionen zu definieren. Diese wirken dann als Soll-Vorgabe. Den Sollwerten werden bei der Auswertung dann die tatsächlichen Frachten gegenübergestellt, so dass jederzeit eine Kontrolle der vereinbarten Frachten gewährleistet ist.
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